“1997 wurde der Mercedes-Benz W168, allgemein bekannt als Mercedes A-Klasse, als erste in der Mercedes Kompaktreihe eingeführt.
Bekannt wurde die A-Klasse, wie sie unter www.mercedes-die-jahreswagen.de gezeigt wird, durch das Versagen beim so genannten Elchtest, nur drei Tage nach der Markteinführung.
Innovativ war die erste A-Klasse vor allem wegen der Sandwichbauweise. Dabei wurden anders als bei weniger kompakten Minivans der Motor, das Getriebe und die Achsen zum Teil vor und unter der Fahrgastzelle eingebaut. Das hat den Vorteil, dass bei einem frontalen Unfall der Motor unter die Fahrgastzelle abgleiten kann und somit für eine Reduktion der Unfallfolgen für die Insassen sorgen soll. Dieser zusätzliche Schutz zeigt sich auch daran, dass die A-Klasse beim Euro-NCAP-Crashtest mit fünf Sternen die höchste Bewertung bei der Insassensicherheit erhielt.
Durch die veränderte Bauweise sitzen die Insassen zudem höher als bei anderen Fahrzeugen, was bei Unfällen mit Seitenaufprall durchaus Vorteile hat. Auf der anderen Seite ist die A-Klasse durch diese höhere Bauweise empfindlicher für Wind und neigt eher zu Wankbewegungen wie der Elchtest gezeigt hat.
Die A-Klasse von Mercedes Benz wird in drei verschiedenen Ausstattungslinien angeboten: Avantgarde, Classic und Elegance. Seit 2003 ist die A-Klasse auch in der Modelllinie Coupe zu erhalten. Die A-Klasse kann als Drei- aber auch Fünftürer gekauft werden. Zudem gibt es die verschiedenen Modelle auch mit der Zusatzausführung namens BlueEFFICIENCY. Diese Modellvariationen sind mit einem System ausgestattet, welches bei Stillstand den Motor ausschaltet und somit Sprit sparen soll. Dieses System eignet sich besonders gut für Stadtfahrten. Zusätzlich dazu haben diese Modelle Leichtlaufreifen und Nebenaggregat-Management und sollen damit für einen niedrigeren Benzin bzw. Spritverbrauch sorgen.”
