“Der Blumenverkauf, sowie die Blumenbinderei begründen sich auf einer jahrhundertealten Tradition. In vielen Kulturen gilt die Blume oder der Blumenschmuck zu Feierlichkeiten wie Hochzeiten, Beerdigungen oder Taufen als ein nicht wegzudenkender gesellschaftlicher Bestandteil. Gerade zum Valentinstag erlebt der Blumenverkauf in vielen Ländern jährlich einen saisonalen Höhenflug. Die Zeiten, in denen der Kauf allerdings vor Ort beim Blumenhändler um die Ecke erfolgte, verlieren hierbei immer mehr an Bedeutung. Der Florist, wie der Blumenverkäufer seit 1967 offiziell in Deutschland genannt wird, wurde im Laufe der Zeit vom Handwerker und Einzelhändler immer mehr zum Dienstleister und Komplettanbieter.
Die Anfänge dieser Entwicklung gehen weit zurück. Bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Vereine gegründet, die Aufträge von potenziellen Käufern entgegen nahmen und an lokale Blumenläden vermittelten. Bekanntester Vertreter dürfte hierbei die „Blumenspenden-Vermittlungsvereinigung“ sein, aus der die heutige Fleurop AG hervorging. Diese Vereine sind so genannte Blumenvermittler. Sie nehmen Blumen-Bestellungen der Kunden entgegen und geben die Aufträge an lokal angeschlossene, frei agierende Blumenläden zur Ausführung weiter. Mit dem technologischen Wandel wurden die Bestellmöglichkeiten stetig weiterentwickelt. So ist es heute neben Vor-Ort und telefonischen Bestellungen auch möglich, im Internet Blumen zu ordern.
Durch das Internet und effizientere Logistiksysteme sowie Logistikanbieter entwickelte sich in den letzten Jahren parallel zu den Blumenvermittlern auch das System der Direkthändler. Beispiel hierfür ist GreenQueen (http://www.greenqueen.de). Blumen lassen sich online bei zahlreichen Anbietern bestellen So kann man Blumen bestellen bei www.greenqueen.de. Diese Blumenhändler geben die Aufträge nicht an lokale Geschäfte weiter sondern übernehmen die Auftragsabwicklung und Zustellung selbst. Ergänzen lassen sich die gekauften Geschenksträuße mit kleinen Zugaben wie Vasen, Pralinen, Wein oder individuell gestalteten Grußkarten.”
